Klassisch Glasierte Donuts

Verfasst von: Maria Zuletzt aktualisiert am Mon, 14 Apr 2025 17:33:21 GMT Süße Küche
Maria, Köchin und Foodbloggerin bei Rezepte Schatz
Maria

Hallo, ich bin Maria! Als leidenschaftliche Köchin und Mutter bringe ich traditionelle Familienrezepte und moderne Küchenkunst zusammen. Meine Mission: dir zu zeigen, dass jeder köstliche, gesunde Mahlzeiten zubereiten kann - auch an stressigen Tagen!

Zuletzt aktualisiert am Mon, 14 Apr 2025 17:33:21 GMT

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Klassisch Glasierte Donuts

Altmodische Kuchen-Donuts bieten die perfekte Mischung aus knuspriger Außenseite und weichem, kuchenartigem Inneren, was sie zum Klassiker in jeder Bäckerei macht. Mit ihren charakteristischen zackigen Rändern und einem Hauch von Muskat und Zimt wecken diese Donuts bei jedem Bissen nostalgische Gefühle – egal ob zum Morgenkaffee oder als Nachmittagssnack genossen.

Das Geheimnis für perfekte altmodische Donuts habe ich entdeckt, als eine ältere Nachbarin ihr Familienrezept mit mir teilte. Der Hauptunterschied zu anderen Rezepten war der höhere Anteil an Eigelb und die spezielle Technik, vor dem Frittieren kleine dreieckige Kerben in den Teig zu schneiden. Diese kleinen Einschnitte sorgen für die markante krümelige Außenseite, die mehr Glasur in jedem Bissen festhält.

Wichtige Zutaten

  • Mehl gibt diesen kuchenartigen Donuts ihre Struktur
  • Sauerrahm sorgt für Feuchtigkeit und den feinen würzigen Geschmack, der altmodische Donuts auszeichnet
  • Eigelbe bringen Reichhaltigkeit und helfen beim Entwickeln der goldenen Farbe beim Frittieren
  • Muskatnuss ist das Schlüsselgewürz – spare hier nicht, denn es ist entscheidend für den authentischen Geschmack
  • Butter macht den Teig reichhaltiger als Rezepte mit Pflanzenöl
  • Backpulver und Natron arbeiten zusammen für die ideale Lockerheit und Textur
Altmodische Kuchen-Donuts
Altmodische Kuchen-Donuts

Donut-Zubereitungsmethode

Trockene Grundzutaten

Starte damit, Mehl, Backpulver und Natron zu sieben, um eine gleichmäßige Verteilung der Triebmittel zu gewährleisten. Rühre Zimt, Muskat und Salz ein. Diese gründliche Mischung verhindert bittere Stellen von Backpulver oder Natron in deinen fertigen Donuts.

Schaumig rühren

Schlage in einer separaten Schüssel Zucker, Butter und Eigelb etwa zwei Minuten lang hell und luftig. Dies bringt Luft in die Mischung, was zur gewünschten kuchenartigen Textur beiträgt. Füge den Sauerrahm hinzu und rühre nur bis zur Verbindung. Die Säure im Sauerrahm reagiert mit dem Natron und hilft den Donuts, richtig aufzugehen.

Behutsames Vermengen

Gib die trockenen Zutaten nach und nach zur feuchten Mischung, etwa ein Drittel auf einmal, und rühre vorsichtig zwischen den Zugaben. Der Trick ist, nicht zu viel zu rühren, was Gluten entwickelt und zu zähen statt zarten Donuts führt. Mische nur bis das Mehl verschwunden ist – kleine Klümpchen sind tatsächlich besser als zu viel Rühren.

Kühlphase

Wickle den Teig fest in Frischhaltefolie und kühle ihn mindestens eine Stunde, über Nacht ist sogar noch besser. Diese Ruhezeit erlaubt dem Mehl, vollständig Feuchtigkeit aufzunehmen, und dem Gluten, sich zu entspannen, was zu zarteren Donuts führt. Der gekühlte Teig lässt sich auch leichter handhaben und sauber schneiden.

Formtechnik

Rolle den gekühlten Teig auf einer gut bemehlten Fläche etwa 1,5 cm dick aus. Verwende einen bemehlten Ausstecher für die Runden und mache mit einem kleineren Ausstecher die Löcher in der Mitte. Zur traditionellen Technik gehört, drei kleine dreieckige Schnitte am äußeren Rand zu machen, was die typischen krümeligen Kanten schafft, die extra Glasur auffangen.

Perfektes Frittieren

Erhitze Öl auf genau 175°C – diese Temperatur ist entscheidend. Zu heiß, und die Außenseite verbrennt, bevor das Innere gar ist; zu kühl, und die Donuts saugen zu viel Öl auf. Frittiere nur wenige auf einmal, um die Öltemperatur zu halten, wende sie, wenn sie an die Oberfläche steigen, und frittiere etwa eine Minute weiter, bis sie auf beiden Seiten goldbraun sind.

Glasur auftragen

Lass die Donuts kurz auf einem Gitter abkühlen, bevor du sie in die einfache Glasur tauchst. Für maximalen Geschmack tauche sie ein, wenn sie noch warm genug sind, damit die Glasur teilweise in die Oberfläche einzieht, aber kühl genug zum Anfassen ohne zu zerfallen – etwa 3-5 Minuten nach dem Frittieren.

Meine Oma machte diese Donuts früher für besondere Sonntagmorgen, und der Duft von Muskat und frittiertem Teig bringt mich immer direkt zurück in ihre Küche. Sie bewahrte die Donutlöcher immer für mich auf und behauptete, sie wären "nur Naschwerk für die Köchin", aber später merkte ich, dass sie wusste, dass sie von Anfang an mein Lieblingsteil waren.

Serviervorschläge

Genieße diese Donuts bei Zimmertemperatur mit Kaffee oder Tee für das traditionellste Erlebnis. Für ein gehobenes Dessert, wärme sie leicht an und serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis und einem Schuss Karamellsoße. Sie passen auch wunderbar zu Apfelmost im Herbst oder heißer Schokolade an kälteren Tagen.

Kreative Variationen

Für eine saisonale Note, probiere im Herbst Orangenschale oder im Frühling Zitronenschale im Teig. Ersetze die einfache Glasur durch eine Ahornglasur, indem du einen Teil der Milch mit Ahornsirup ersetzt. Für Schokoladenliebhaber, gib Kakaopulver in die Glasur oder tauche die glasierten Donuts halb in geschmolzene Schokolade. In der Weihnachtszeit kannst du dem Teig etwas Kardamom für ein festliches Geschmacksprofil hinzufügen.

Beste altmodische Kuchen-Donuts
Beste altmodische Kuchen-Donuts

Aufbewahrungstipps

Diese Donuts werden tatsächlich mit etwas Zeit besser, da sich die Aromen entwickeln und vermischen. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bis zu zwei Tage auf. Für längere Lagerung, friere unglasierte Donuts in einer einzelnen Schicht ein, dann taue sie bei Zimmertemperatur auf und glasiere sie vor dem Servieren. Vermeide Kühlung, da dies das Altbackenwerden beschleunigt.

Hilfreiche Bäckertipps

  • Für das zarteste Ergebnis, behandle den Teig so wenig wie möglich nach dem Hinzufügen der trockenen Zutaten
  • Wenn du keinen Donut-Ausstecher hast, nutze ein Trinkglas und einen Flaschendeckel für die Mitte
  • Beim Zubereiten der Glasur, erwärme sie leicht für eine dünnere Beschichtung oder halte sie bei Zimmertemperatur für eine dickere Schicht

Als ich diese zum ersten Mal für meine Kinder machte, nahm mein Sohn einen Bissen und erklärte: "Das sind ECHTE Donuts!", nachdem er an die leichteren, luftigeren Hefedoughnuts aus Kettengeschäften gewöhnt war. Es gibt etwas zutiefst Befriedigendes an der gehaltvollen Kuchentextur kombiniert mit der süßen Glasur, die diese altmodischen Donuts wie richtigen Genuss statt nur einen süßen Snack erscheinen lässt. Sie sind zu unserer Tradition für Frühstücke am ersten Schultag geworden, wenn alle in der Küche zusammenkommen, um dem Zauber des Frittierens und Glasierens zuzusehen, bevor wir aus dem Haus gehen.

Häufige Fragen zum Rezept

Warum heißen sie klassische Donuts?
Diese Donuts heißen so wegen ihrer traditionellen Zubereitung. Sie bestehen aus Kuchenteig, nicht aus Hefe, und haben eine typische rissige Oberfläche und unregelmäßige Form, die durch die spezielle Teigzubereitung und das Frittieren entsteht.
Kann ich die Donuts stattdessen backen?
Sie können den Teig bei 175°C für etwa 15 Minuten in einem Donut-Backblech backen. Allerdings fehlt dann die typische knusprige Konsistenz, die beim Frittieren entsteht.
Warum muss der Teig gekühlt werden?
Durch das Kühlen wird das Fett fester, was das Formen erleichtert. Zudem entspannt sich das Gluten, was den Teig zarter macht. Dieser Schritt ist wichtig für die richtige Konsistenz.
Kann ich die Donuts im Voraus vorbereiten?
Frisch schmecken sie am besten, direkt nach dem Frittieren. Aber der Teig kann einen Tag vorher gemacht und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie können die ausgestochenen, ungekochten Donuts auch bis zu einem Monat einfrieren und direkt aus dem Gefrierfach frittieren (dann die Frittierzeit etwas verlängern).
Was, wenn ich keinen Donut-Ausstecher habe?
Nutzen Sie zwei unterschiedlich große runde Ausstecher – einen größeren (ca. 8 cm) für die Donuts und einen kleineren (ca. 2,5 cm) für das Loch. Im Notfall tun es auch ein Trinkglas und ein Flaschenverschluss.
Wie erkenne ich die richtige Öltemperatur?
Die ideale Temperatur liegt bei 175°C. Am besten nutzen Sie ein Thermometer. Ohne messen zu können, testen Sie mit einem kleinen Teigstück: Es sollte sprudeln, aufsteigen, aber nicht zu schnell dunkler werden.
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Klassische Donuts Glasur

Vorbereitungszeit:
30 Min.
Kochdauer:
20 Min.
Gesamtzeit:
50 Min.
Portionenanzahl:
18
Klassisch Glasierte Donuts

Donuts mit saurer Sahne, außen knusprig, innen zart, dazu eine süße Vanilleglasur – wie frisch aus Ihrer Lieblingsbäckerei!

Zutatenliste

  • Für die Donuts

  • 1 ¼ Tassen Zucker (weiß)
  • 2,5 Esslöffel Butter
  • 5 Eigelb
  • 1 ½ Tassen Schmand
  • 4 ½ Tassen Weizenmehl
  • 1 ¾ Teelöffel Backpulver
  • 2 ½ Teelöffel Natron
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Muskatnuss
  • 1 ½ Teelöffel Salz
  • Pflanzenöl oder Sonnenblumenöl zum Frittieren
  • Für die Glasur

  • 3 ¼ Tassen Puderzucker
  • ⅓ Tasse Milch
  • ½ Teelöffel Salz

So wird's gemacht

1.

1. Trockene Zutaten vorbereiten: In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Muskatnuss und Salz zusammen sieben. Beiseitestellen.

2.

2. Feuchte Zutaten verrühren: Nehmen Sie eine weitere Schüssel und schlagen Sie Zucker, Butter und Eigelb mit einem Mixer etwa 2 Minuten lang, bis die Mischung fluffig und hell ist.

3.

3. Schmand hinzugeben: Den Schmand in die Butter-Zucker-Mischung rühren, bis alles glatt und gut gemischt ist.

4.

4. Zutaten kombinieren: Die trockenen Zutaten nach und nach bei niedriger Geschwindigkeit in die feuchte Mischung geben, nur so lange rühren, bis ein Teig entsteht. Vermeiden Sie ein Übermischen, da dies die Donuts zäh machen kann.

5.

5. Teig kühlen: Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde kühlen. Das erleichtert das Formen und verbessert die Konsistenz der Donuts.

6.

6. Donuts formen: Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem Donut-Ausstecher Formen ausstechen. Für den klassischen Look können zusätzliche kleine Dreiecke in den Rand geschnitten werden.

7.

7. Öl erhitzen: In einem großen, schweren Topf oder einer Fritteuse das Öl auf 175°C erhitzen. Mit einem Thermometer die Temperatur überwachen.

8.

8. Donuts frittieren: Die Donuts vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen, jeweils nur wenige gleichzeitig, damit das Öl nicht abkühlt. Jede Seite etwa 1 bis 1 ½ Minuten oder bis zum goldbraunen Ergebnis frittieren.

9.

9. Abtropfen und abkühlen lassen: Die Donuts mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Öl loszuwerden. Etwas abkühlen lassen, bevor sie mit Glasur überzogen werden.

10.

10. Glasur vorbereiten: Während die Donuts abkühlen, Puderzucker, Milch und Salz glatt verrühren. Falls nötig, die Konsistenz mit zusätzlichem Zucker oder Milch anpassen.

11.

11. Donuts glasieren: Die Oberseite der abgekühlten Donuts in die Glasur tunken und abtropfen lassen. Auf einem Gitter ablegen, damit die Glasur fest werden kann.

Zusätzliche Infos und Tricks

  1. Diese Donuts schmecken am besten frisch, vorzugsweise innerhalb weniger Stunden nach dem Frittieren.
  2. Die typischen Risse von Old-Fashioned-Donuts entstehen beim Frittieren, aber kleine Einschnitte am Rand betonen diesen Effekt.
  3. Halten Sie die Öltemperatur bei etwa 175°C. Zu heißes Öl lässt die Außenseite verbrennen, während der Teig innen roh bleibt. Zu kaltes Öl führt zu fettigen Donuts.

Hilfreiche Küchengeräte

  • Elektrischer Mixer
  • Große Rührschüsseln
  • Donut-Ausstecher
  • Teigroller
  • Schwerer, tiefer Topf oder Fritteuse
  • Küchen- oder Frittierthermometer
  • Schaumlöffel
  • Küchenpapier
  • Abkühlgitter

Angaben zu möglichen Allergenen

Überprüf die einzelnen Zutaten immer auf Allergene. Im Zweifelsfall hilft dir eine Fachkraft weiter.
  • Enthält Weizen (Mehl)
  • Enthält Milchprodukte (Butter, Schmand)
  • Enthält Eier

Nährwerte pro Portion

Diese Werte dienen nur zur Orientierung und sind keine medizinischen Empfehlungen.
  • Kalorien: 285
  • Fettanteil: 9 g
  • Kohlenhydrate: 48 g
  • Proteingehalt: 4 g