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Jeden Dezember verwandle ich meine Küche in eine kleine Plätzchenwerkstatt und diese Früchtekekse sind immer die erste Sorte, die ich zubereite. Sie vereinen all die besten Elemente des klassischen Früchtekuchens: saftiges Obst, süßen Knack und buttrigen Duft, und fassen sie in einen weichen Keks, den du mit allen teilen möchtest. Während sie backen, duftet die Küche nach Zucker und Gewürzen, und selbst Menschen, die Früchtekuchen nicht mögen, können diesen Keksen nicht widerstehen.
Diese Kekse sind mein Favorit für die Feiertagsgeschenke. Letztes Jahr habe ich die Menge verdoppelt und sie waren verschwunden, bevor sie richtig ausgekühlt waren.
Zutaten
- Rosinen: Diese klassische Trockenfrucht sorgt für eine zähe Textur und natürliche Süße. Wähle pralle Rosinen, die noch etwas weich sind, für das beste Ergebnis.
- Kandierte Kirschen: Bringen leuchtende Farben und einen festlichen Akzent ins Spiel, sowohl in Rot als auch in Grün für die schönsten Kekse. Achte darauf, dass sie noch glänzend und feucht sind.
- Kandierte Ananas: Sorgt für einen fruchtigen Geschmack und tropische Noten. Wähle Stücke ohne zu viel Sirup, damit dein Teig nicht klebrig wird.
- Paranüsse: Diese Nüsse sind herzhaft und buttrig und bleiben nach dem Backen knusprig. Nimm ganze Nüsse und hacke sie selbst für mehr Geschmack.
- Goldene Pflanzenfett: Hilft den Keksen, ihre Form zu halten und sorgt für eine zarte Krume. Verwende frisches, ungeöffnetes Fett für einen neutralen Geschmack.
- Feiner Zucker: Gibt Knusprigkeit und Süße. Stelle sicher, dass er fein gemahlen ist für einen glatten Teig.
- Ei: Bindet den Teig und verleiht ihm eine leichte Struktur. Nutze ein großes Ei bei Zimmertemperatur.
- Vanilleextrakt: Sorgt für die klassische Wärme des Gebäcks. Nimm reinen Extrakt, keinen künstlichen.
- Mandelessenz: Verleiht einen altmodischen Bäckereigeschmack und ist für den charakteristischen Geschmack unerlässlich.
- Weizenmehl: Bildet die Struktur der Kekse, siebe es, wenn möglich, für leichtere Kekse.
- Backpulver: Sorgt dafür, dass die Kekse die richtige Höhe und Verbreitung erzielen. Stelle sicher, dass es frisch ist, damit sie aufgehen.
- Salz: Hebt all die anderen Aromen hervor und balanciert die Süße. Verwende feines Meersalz für eine gleichmäßige Verteilung.
Zubereitung
- Vorbereitung der Obst- und Nussmischung:
- Vermische die Rosinen, kandierten Kirschen, kandierte Ananas und Paranüsse in einer großen Schüssel. Füge die Hälfte des Mehls hinzu und mische alles, sodass jedes Stück leicht beschichtet ist. Das hilft, dass Obst und Nüsse im Keks bleiben, anstatt zu sinken.
- Die feuchten Zutaten cremig rühren:
- In einer zweiten großen Schüssel oder einer Küchenmaschine das goldene Pflanzenfett und den feinen Zucker bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen. Schlage weiter, bis die Mischung hell und fluffig ist, damit deine Kekse zart werden.
- Ei und Aromen hinzufügen:
- Schlage das Ei auf und füge den Vanille- sowie Mandelessenz hinzu. Schlage alles noch eine Minute, bis es cremig und ganz glatt ist.
- Obstmischung unterheben:
- Mit einem Spatel die mit Mehl beschichteten Früchte und Nüsse in die cremige Mischung einrühren. Vorsichtig falten, damit sich alles gleichmäßig verteilt, aber nicht zu viel rühren.
- Die trockenen Zutaten hinzufügen:
- Die restlichen Mehl, Backpulver und Salz darüber streuen. Falten, bis alles gerade so vermischt ist. Der Teig sollte durch die vielen Früchte recht fest sein.
- Formen und Backen:
- Mit einem Keksportionierer oder zwei Teelöffeln kleine Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder gefettetes Backblech setzen. Den Abstand von etwa fünf Zentimetern einhalten, damit sie Platz zum Backen haben.
- Kekse backen:
- Die Bleche in den vorgeheizten Ofen bei 180°C geben. Sieben bis zwölf Minuten backen. Die Ränder sollten goldbraun und die Oberseite gerade fest sein. Lass die Kekse vollständig auf einem Gitter abkühlen, damit sie fest, aber in der Mitte weich bleiben.
- Abkühlen lassen und genießen:
- Die Kekse vorsichtig mit einem dünnen Spatel umsetzen und komplett auf einem Gitter abkühlen lassen. Sie werden die perfekte Konsistenz für Geschenke oder zur Aufbewahrung erreichen.
Die Mandelessenz in diesen Keksen liebe ich besonders, weil sie mich an meine Oma erinnert, die sie immer zu ihren Feiertagsplätzchen hinzufügte. Jedes Mal, wenn ich diese Kekse backe, füllt sich meine Küche mit diesem nostalgischen Bäckerei-Duft und ich habe das Gefühl, sie lächelt mir zu.
Lagerungstipps
Bewahre diese Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu einer Woche auf. Lege Backpapier oder Wachspapier zwischen die Schichten, damit sie nicht zusammenkleben. Für eine längerfristige Lagerung nach dem Abkühlen in Zip-Beuteln einfrieren, dann schmecken sie monatelang wie frisch gebacken.
Zutatenalternativen
Du kannst auch andere Nüsse wie Pekannüsse oder Walnüsse verwenden, wenn du keine Paranüsse hast. Für eine Abwandlung kannst du getrocknete Cranberries anstelle von einigen Rosinen verwenden. Wenn du kein Pflanzenfett verwenden möchtest, kannst du ungesalzene Butter nehmen. Der Teig wird etwas weicher, aber immer noch köstlich.
Serviervorschläge
Diese Kekse sind perfekt auf einem festlichen Dessertteller oder in Geschenkbehältern gestapelt. Genieße sie dazu mit einer Tasse gewürztem Tee oder reichhaltigem heißem Kakao. Für festliche Zusammenkünfte krümle ich sie auch gerne über eine Schale Vanilleeis für ein lustiges Dessert.
Kulturelle Hintergründe
Früchtekekse sind eine spielerische Interpretation des klassischen Früchtekuchens, dessen Ursprünge bis ins alte Rom zurückreichen. In Amerika gewannen die Kekse an Beliebtheit als leichtes Naschwerk für Weihnachtsfeiern und Potlucks, da die Gäste sie zugänglicher fanden als einen schweren Laib.
Saisonale Anpassungen
Tausche das kandierte oder getrocknete Obst aus, das du zur Hand hast, wie Aprikosen oder Datteln. Für eine leichtere Variante verwende nur goldene Rosinen und keine Kirschen. Füge eine Prise Zimt oder geriebene Orangenschale hinzu, um den Geschmack aufzuheizen.
Erfolgsgeschichten
Nach unserem jährlichen Plätzchen-Tausch bekomme ich immer Anfragen nach diesem Keksrezept. Selbst Leute, die sagen, sie mögen keinen Früchtekuchen, kommen für Nachschlag zurück. Ein Nachbar sagte einmal, diese Kekse schmecken wie ein magischer Biss in den Weihnachtsmorgen.
Einfaches Einfrieren
Forme die Teigportionen auf einem Backblech und friere sie ein, bis sie fest sind. Übertrage die Teigkugeln in einen Zip-Beutel und backe sie direkt aus dem Gefrierfach, indem du nur ein oder zwei Minuten zur Backzeit hinzufügst. So habe ich immer frische Kekse auf kurze Notice.
Backe eine Charge dieser Früchtekekse und bring sofort Freude auf deinen Feiertagstisch. Sie werden sicher schnell verschwinden.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Wie bleiben Fruchtkekse saftig und zäh?
Kühle den Teig vor dem Backen und vermeide das Überbacken. Das hilft, die Feuchtigkeit für eine weiche, zähe Textur zu bewahren.
- → Kann ich andere Nüsse oder Früchte verwenden?
Ja, tausche Paranüsse gegen Pekannüsse oder Walnüsse aus und nutze jede Kombination aus getrockneten oder kandierten Früchten, die dir schmeckt.
- → Wie lagere ich diese Kekse?
In einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu fünf Tage aufbewahren oder bis zu drei Monate einfrieren.
- → Warum sollte der Teig vor dem Backen gekühlt werden?
Das Kühlen verhindert, dass die Kekse auseinanderlaufen, hält sie dick und sorgt dafür, dass sich die Aromen besser verbinden.
- → Sind diese Kekse zum Verschenken geeignet?
Auf jeden Fall – Fruchtkekse sind stabil und festlich, perfekt für Feiertagsgeschenkboxen.
- → Kann ich diese Kekse im Voraus machen?
Ja, sowohl der Teig als auch die gebackenen Kekse lassen sich gut einfrieren. Vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen.