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Selbstgemachte Erdbeertörtchen verwandeln einen Kinderklassiker in ein außergewöhnliches Frühstückserlebnis. Mit fertigem Blätterteig als praktischem Trick bekommst du butterige, knusprige Taschen, die alles in Silberfolie verpackte weit übertreffen. Diese handlichen Gebäckstücke sind mit echtem Erdbeeraufstrich gefüllt, mit Gabelabdrücken am Rand versiegelt und mit süßer Vanilleglasur und bunten Streuseln verziert. Das Rezept braucht nur 35 Minuten und weckt schöne Erinnerungen, während der Geschmack herrlich frisch ist – perfekt für gemeinsame Samstagmorgen mit der Familie.
Ich hab diese Törtchen zum ersten Mal bei einem Nachbarschaftsfrühstück angeboten und alle waren sofort begeistert. Meine Tochter lädt mittlerweile ihre Freunde extra zu "Törtchen-Vormittagen" ein, wo die Küche in ein buntes Durcheinander aus Zuckerguss und Regenbogenstreuseln versinkt. Meine beste Freundin Johanna hat angefangen, sie mit ihren Zwillingen zu backen, und es wurde schnell zu ihrer liebsten Wochenendtradition. Es macht einfach Spaß, eine "edle" Version eines bekannten Snacks zu kreieren, die aussieht wie aus einer Boutique-Bäckerei, aber nur Minuten zur Zubereitung braucht.
Wichtige Zutaten
- Fertiger Blätterteig: Zwei normale Teigplatten. Lass sie vor dem Ausrollen 10 Minuten zimmerwarm werden, damit sie nicht reißen und leicht zu schneiden sind
- Erdbeermarmelade: Dickflüssiger und fruchtiger als normaler Aufstrich, liefert intensiveren Erdbeergeschmack und bleibt beim Backen gut im Teig
- Ei-Mischung: Ein Ei mit etwas Wasser verquirlt. Dient als "Klebstoff" für die Ränder und sorgt für goldbraune Kruste
- Puderzuckerglasur: Eine einfache Mischung aus Zucker, Milch und Vanille, die zu einer matten Schicht trocknet und den typischen Törtchen-Look verleiht
- Bunte Streusel: Werden auf die noch feuchte Glasur gegeben für Farbtupfer und knackige Textur
Tolle Törtchen zubereiten
- Teigvorbereitung:
- Roll den Blätterteig aus und mach ihn mit dem Nudelholz etwas dünner. Schneide den Teig in 8x10 cm Rechtecke. Du brauchst insgesamt 16 Rechtecke (8 für oben und 8 für unten). Die Reste nur einmal neu ausrollen, damit der Teig zart bleibt.
- Füllen und Versiegeln:
- Gib einen Esslöffel Marmelade in die Mitte von 8 Rechtecken und lass einen 1-cm-Rand frei. Bestreiche den Rand mit Ei, leg das obere Rechteck drauf und drücke die Ränder mit den Fingern zusammen. Versiegle die Kanten mit einer Gabel für einen sicheren, professionellen Look.
- Knusprig Backen:
- Stich mit einer Gabel Dampflöcher in die Oberseite und bestreiche sie mit Ei. Backe sie bei 200°C für 15 Minuten. Achte auf eine goldbraune Farbe; so wird der Teig knusprig genug, um die Glasur zu tragen, ohne matschig zu werden.
- Der letzte Schliff:
- Lass die Törtchen komplett auf einem Gitter abkühlen. Rühre die Glasur an, bis sie dickflüssig, aber noch gießbar ist. Verteile sie großzügig über jedes Törtchen und streue sofort Zuckerstreusel darüber, bevor die Glasur fest wird.
Nach dutzenden Versuchen hab ich festgestellt, dass ein Pizzaschneider viel schneller und sauberer ist als ein Messer, um perfekte Rechtecke zu bekommen. Ich hab auch gelernt, dass der Teig zäh wird, wenn man die Reste mehr als einmal neu ausrollt. Falls deine Marmelade etwas dünn ist, rühre vor dem Füllen einen Teelöffel Speisestärke ein, damit sie beim Backen besser fest wird.
Geschmackliche Variationen
Wenn du die Erdbeerversion beherrschst, versuch mal 'Brauner Zucker mit Zimt' als Füllung – einfach braunen Zucker, Zimt und ein bisschen Butter mischen. Für eine reichhaltigere Leckerei kannst du Nutella oder hochwertigen Schoko-Nuss-Aufstrich verwenden. Heidelbeermarmelade oder Apfelmus sind fantastische saisonale Alternativen, die perfekt zum Morgenkaffee passen.
Aufbewahrung und Auffrischen
Die Törtchen bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 3 Tage lecker. Um den ursprünglichen "frisch gebackenen" Knuspereffekt wiederherzustellen, schieb ein unglasiertes Törtchen für 5 Minuten in einen 150°C heißen Ofen. Du kannst die ungebackenen, gefüllten Törtchen auch bis zu 2 Monate einfrieren; back sie einfach direkt aus dem Gefrierfach und gib 2-3 Minuten mehr Backzeit dazu.
Letztendlich bringen selbstgemachte Erdbeertörtchen einfach ein bisschen Zauber auf den Frühstückstisch. Sie beweisen, dass man was Nostalgisches und Spaßiges machen kann, ohne bei Qualität oder Geschmack Abstriche zu machen. Nach dem ersten Biss in den knusprigen Teig mit süßer Fruchtfüllung wirst du verstehen, warum diese bei uns zuhause zur festen Samstagmorgentradition geworden sind.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Kann ich auch selbstgemachten Mürbeteig verwenden?
- Klar, selbstgemachter Teig klappt prima. Er wird dünner und blättriger als gekaufter. Du musst vielleicht die Backzeit um ein oder zwei Minuten anpassen.
- → Welche anderen Füllungen kann ich nehmen?
- Jede dickflüssige Marmelade oder Konfitüre geht gut. Probier mal Himbeere, Heidelbeere, Apfelmus oder sogar Nutella. Beschränke dich auf etwa einen Esslöffel pro Stück.
- → Warum muss ich Löcher in die Oberseite stechen?
- Die Löcher lassen beim Backen Dampf entweichen. Ohne sie könnten die Toasties zu stark aufgehen oder sogar platzen.
- → Wie verhindere ich das Auslaufen der Füllung?
- Nicht zu viel füllen, den Rand von einem halben Zentimeter freilassen und die Kanten gut mit Eiwasser bestreichen und fest zusammendrücken. Diese drei Schritte verhindern die meisten Lecks.
- → Kann ich diese einfrieren?
- Ja, friere sie ohne Zuckerguss ein. Wickle jedes Stück einzeln ein und friere sie bis zu 3 Monate lang ein. Toaste sie direkt aus dem Gefrierfach und gib frischen Zuckerguss drauf.
- → Wie lange bleiben sie frisch?
- Bewahre sie in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur für 2-3 Tage auf. Der Teig wird mit der Zeit etwas weicher, aber sie schmecken trotzdem noch gut.